
Burnout & Chronische Erschöpfung
Die Erschöpfung, die kein Schlaf wegmacht.
Die Tage, an denen der Körper einfach nicht mehr will — und du nicht weißt warum.
Die Arztbesuche, die mit „kein Befund" enden, aber das Gefühl bestätigen: irgendetwas stimmt hier nicht.
Wenn du das kennst, bist du hier richtig. Ich begleite Frauen seit über 10 Jahren — und Themen wie Stress, Burnout und chronische Erschöpfung haben sich in dieser Zeit zu einem besonderen Schwerpunkt meiner Arbeit entwickelt. Nicht nur durch Praxis Erfahrung, sondern auch durch einen eigenen Weg, der mich tief in diese Materie geführt hat. Ich weiß: Diese Art der Erschöpfung braucht mehr als eine Methode — und mehr als eine einfache Erklärung.
Burnout und ME/CFS — zwei verschiedene Zustände
Burnout und chronische Erschöpfung werden oft in einem Atemzug genannt, weil sie sich von außen ähnlich sehen können. Medizinisch sind sie aber unterschiedlich — und dieser Unterschied hat Konsequenzen für die Behandlung.
Burnout ist eine Reaktion auf anhaltende berufliche oder persönliche Überforderung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert es als ein Syndrom aus emotionaler Erschöpfung, innerer Distanz und reduzierter Leistungsfähigkeit — entstanden aus chronischem Stress, der nicht verarbeitet werden konnte. Das Nervensystem und die Stressachse (HPA-Achse) sind dabei deutlich beteiligt.
ME/CFS — Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom — ist eine eigenständige, biomedizinisch nachgewiesene Erkrankung. Der IOM-Report von 2015 beschreibt sie als schwere, chronische und komplexe multisystemische Erkrankung, die Immunsystem, Energiestoffwechsel und autonomes Nervensystem gleichzeitig betrifft. Das Leitsymptom ist die sogenannte Post-Exertional Malaise (PEM): eine unverhältnismäßig starke Verschlechterung aller Symptome nach körperlicher oder geistiger Anstrengung — oft erst 12 bis 48 Stunden danach, und ohne dass Ruhe die Erholung bringt.
Beide Zustände können sich überschneiden. Und in beiden Fällen ist ein individueller, vorsichtiger und gut informierter Umgang entscheidend.
Warum Standardansätze hier oft nicht wirken
Wer mit tiefer Erschöpfung kämpft, hat in der Regel schon vieles versucht. Und oft dasselbe erlebt: Methoden, die anderen helfen, bringen hier nichts — oder lösen sogar Rückschritte aus. Besonders bei ME/CFS ist bekannt, dass klassische Aktivierungsansätze oder sportliches Training den Zustand verschlechtern können.
Das liegt nicht daran, dass die Person zu wenig Willen hat. Es liegt daran, dass der Körper anders auf Belastung reagiert als erwartet — und dass jede Begleitung das berücksichtigen muss. Ein guter Ansatz passt sich der Person an, nicht umgekehrt.
Mein Ansatz: individuell und auf mehreren Ebenen
Ich arbeite nicht mit einem festen Behandlungsprotokoll. Meine Begleitung setzt auf mehreren Ebenen an — je nach dem, was du brauchst und was dein Körper gerade erlaubt.
Körperarbeit mit Shiatsu
Shiatsu wirkt direkt auf das autonome Nervensystem. Sanfte, achtsame Berührung und gezielte Druckpunkte helfen dem Körper, aus dem Alarmzustand herauszufinden — ohne ihn zu überfordern. Gerade bei tiefer Erschöpfung ist die Dosierung entscheidend: weniger ist oft mehr, und das Tempo bestimmt immer der Körper.
Ergänzende Labordiagnostik — auf Wunsch
Bei Bedarf kann ich in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Labor ergänzende Diagnostik in die Begleitung einbeziehen. Das ermöglicht einen tieferen Blick auf Parameter, die in der Regelversorgung oft nicht berücksichtigt werden — wie Mikronährstoffe, Schilddrüsenwerte im Detail, Hormonstatus oder Entzündungsmarker. Dieser Baustein befindet sich in meiner Praxis noch im Aufbau und wird individuell besprochen.
Zusammenhänge verstehen
Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist, gemeinsam mit dir zu verstehen, was in deinem Körper passiert: wann das System sich dysreguliert hat, welche Faktoren eine Rolle spielen, und was das für deinen Alltag bedeutet. Dieses Verstehen verändert die Beziehung zum eigenen Körper — und nimmt dem Symptom einen Teil seiner Macht.
Trauma-sensible Begleitung
Tiefe Erschöpfung hat häufig eine Geschichte. Manchmal liegt sie in einem klaren Ereignis, manchmal in langen Phasen von Überforderung oder unverarbeiteten Belastungen. Ich arbeite trauma-sensibel und begleite diesen Prozess mit Sorgfalt — in dem Tempo, das dein Nervensystem erlaubt.
Begleitung im Alltag
Pacing, Selbstwahrnehmung, der Umgang mit Grenzen — das sind keine Nebensächlichkeiten. Ich begleite dich dabei, ein Gefühl für deinen Energiehaushalt zu entwickeln und Strategien zu finden, die zu deiner Lebenssituation passen.
Was ich dir nicht verspreche — und warum das wichtig ist
Ich verspreche keine schnelle Heilung. Tiefe Erschöpfung ist ein Prozess, kein Problem mit einer einfachen Lösung. Was ich anbiete, ist eine ernsthafte, fundierte und individuell angepasste Begleitung — von jemandem, der diesen Bereich nicht oberflächlich kennt, sondern tief damit vertraut ist.
Viele Frauen, die zu mir kommen, haben das Gefühl, nicht wirklich gehört worden zu sein. Genau das möchte ich ändern.
Für wen ist diese Begleitung?
Du bist richtig hier, wenn du dich in einem oder mehreren dieser Punkte wiedererkennst: Du bist seit Monaten oder Jahren erschöpft — und Erholung bringt keine echte Erholung mehr. Du hast unauffällige Standardlaborwerte, fühlst dich aber alles andere als gesund. Kleine Anstrengungen hinterlassen unverhältnismäßig große Einbrüche. Du hast viel über CFS, Nervensystem oder Burnout gelesen und möchtest jemanden, der das Thema wirklich versteht. Du möchtest begleitet werden — nicht nur behandelt.
Ich beantworte gerne deine Fragen — melde dich für ein kostenloses Erstgespräch.
Meine Praxis liegt in Hohenschäftlarn, südlich von München, gut erreichbar aus Pullach, Solln, Grünwald, Icking, Wolfratshausen und dem Raum Starnberg.
